Donnerstag, 28 März 2019 14:51

HSG I: „Killerinstinkt“ beim Derbysieg

Mit 33:30 besiegt die HSG I die HSG Wettenberg II im Derby und hält somit weiter die Karten in eigener Hand im Abstiegskampf. Auch wenn der zukünftige Weg weiterhin mit jungen Kräften beschritten werden soll, demonstrierten jedoch einige Akteure beim Derby, wie wichtig die Erfahrung sein kann.
Es war ein Spiel, das von seiner Wichtigkeit kaum zu überbieten war für die HSG I. Neben der Tatsache, dass es ein Derby war, nahm sich das Trainerteam Asboe/Pape/Sack einen Sieg gegen die HSG Wettenberg II vor, um das Polster zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern und zudem noch einen Kontrahenten im Abstiegskampf auf Distanz zu halten. Aufgrund einiger Ausfälle reaktivierte HSG-Übungsleiter mit Peter Kludt und Dominik Jung zwei ehemalige HSGler, die eigentlich ihre Laufbahn an den Nagel gehangen haben. Dieser Schachzug sollte sich bezahlt machen, da Kludt besonders in der Abwehr und „Killer“ im Angriff wichtige Akzente setzten. Doch in der Anfangsphase war es besonders HSG-Toptorjäger Christian Ziehm, der von Rechtsaußen einen Wurf nach dem anderen verwandelte und das, obwohl er sich vor zwei Wochen einen Nasenbeinbruch zuzog. Bis zum 4:4 war es jedoch eine ausgeglichene Partie, ehe die Heimsieben einen Gang höher schaltete und auf 8:4 (13. Minute) enteilte. Insgesamt 8 Tore in der ersten Hälfte von „Ziehmi“, eine gute Abwehrleistung, reichlich Spielfluss in der Offensive und ein ebenfalls gut aufgelegter Julian Brücher im Gehäuse waren die Hauptaspekte für eine 16:12-Führung zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel lief es zunächst weiterhin rund für die HSG I (19:15 34. Minute) ehe die Abwehr ein wenig anfing zu schwächeln. Immer wieder nutzten die Gäste ihre Chancen über das Tempospiel und verkürzten somit in der 41. Minute auf 20:22. Auch wenn die Hausherren sich nochmals auf vier Tore absetzen konnten, bewiesen die Mannen aus dem Gleiberger Land Moral und schlossen in der 54. Minute nochmals auf 28:30 auf. Mit der Routine eines Dominik Jungs, Christian Ziehms, Simon Semmelroths, Eike Schuchmanns und Peter Kludts ließ sich die HSG I jedoch den so wichtigen Heimsieg nicht mehr nehmen. „Aufgrund unserer guten Angriffsleistung konnten wir in diesem Spiel über einige Fehler in der Deckung hinwegschauen. Gegen Langgöns müssen wir da jedoch noch eine Schippe drauflegen. Ich bin sehr dankbar darüber, dass Peter und „Killer“ uns geholfen haben, da wir so mehr Alternativen hatten und das am Ende wichtig für den Sieg war. Das ist ein sehr schöner Schritt in die richtige Richtung“, freute sich auch HSG-Trainer Sören Asboe über den ersten Sieg im Jahre 2019.
HSG I: Dud, Brücher; Schwellnus (1), Mühlich (1), Semmelroth (6), Lindenthal, Kludt, Schlapp, Grote, Los Santos (2/2), Ziehm (12), Jung (4), Schuchmann (4/1), Janecic (3).
Zuschauer: 120 – Schiedsrichter: Hoffelner/Krell – Zeitstrafen: 6:14 in Minuten – Strafwürfe: 3/3 : 9/8 – besondere Vorkommnisse: rote Karte, Los Santos, 25. Minute.
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