Dienstag, 02 Juli 2019 17:15

HSG I: Kreisläufertalent schließt sich HSG I an

Nach Niklas Wenzel und Jan Reuschling schließt sich mit Jan Vogel das dritte Talent der HSG I an und verleiht dem Landesligakader für die Saison 2019/2020 ein weiteres neues Gesicht. Der 1.98-Hühne fühlt sich auf der Kreisläuferposition am wohlsten und wird besonders mit seinem Gardemaß in der Abwehr gut zu gebrauchen sein. „Wir freuen uns sehr, dass sich Jan für uns entschieden hat. Wir sind uns ganz sicher, dass er uns nicht nur mit seiner körperlichen Präsenz ein großes Stück nach vorne bringen wird“, so ein erfreuter HSG-Trainer Sören Asboe.
Mit 20 Jahren wird auch Jan zum jüngeren Eisen bei der HSG I in der kommenden Runde gehören, jedoch sammelte der gelernte Kreisläufer schon reichlich Erfahrung in den unterschiedlichsten Spielklassen. Beim TV Mainzlar schnürte er sich mit zarten sechs Jahren zum ersten Mal seine Handballschuhe und wechselte dann zum TSV Griedel. Sein handballerisches Talent fiel auch der Talentschmiede des TV Hüttenberg ins Auge, sodass der Wechsel zum TVH vollzogen wurde. Dort feierte Jan die Oberliga Vizemeisterschaft in der A-Jugend und sammelt auch in der A-Jugend Bundesliga und später bei der U23 in der Oberliga Hessen wertvolle Erfahrungen, die er nun bei der HSG I einbringen möchte. „Beim Sprung vom Jugend- in den Aktivenbereich lag die größte Umstellung in der Spielhärte und im Tempo“, verriet der angehende Wirtschaftsingenieur. Nach seiner Zeit beim Turnverein aus Hüttenberg schloss sich Jan Vogel der HSG Wettenberg an, von der er nun schließlich den Weg zur HSG Lollar/Ruttershausen fand. „In Lollar sehe ich gute Chancen, ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft zu werden und auch der kurze Fahrweg spielte eine Rolle in meiner Entscheidungsfindung. Ich möchte mich gut in die Mannschaft integrieren und in der Landesliga Fuß fassen. Handballspielen sollte Spaß machen und ich glaube, dass mir das in Lollar auch geboten wird“, so die Pläne vom gebürtigen Gießener. Doch nicht nur Jan freut sich auf die neue Herausforderung bei der HSG I, auch sein neuer Trainer Sören Asboe weiß um seine Qualitäten: „Jan hat in den ersten Einheiten einen sehr guten Eindruck bei uns hinterlassen und ich bin mir sicher, dass er besonders unsere Abwehr stabilisieren wird. Mit Simon Semmelroth haben wir auf der Kreisläuferposition in seiner Spielweise einen genauen Gegenpart zu Jan, weshalb wir dort variabler aufgestellt sind und für die Gegner hoffentlich schwerer auszurechnen sein werden.“ Mit der HSG Lumdatal (ehemals Mainzlar) und dem TV Hüttenberg trifft Jan dann auch auf zwei Gegner, deren Trikots er schon überstreifte, weshalb die Vorfreude schon groß ist. „Bei den Partien freue ich mich natürlich darauf, viele alte Freunde und Mannschaftskameraden auf dem Spielfeld anzutreffen, aber auch die anderen Derbys in der Liga werden besondere Spiele sein“, so Vogel, der seine Schwächen und Stärken verbunden mit seiner Körpergröße sieht: „Persönlich finde ich, dass ich eine ganz gute Abwehr spiele, aber meine größte Schwäche sind meine langen Beine. Da muss ich auf jeden Fall schneller werden.“ Die Zeit wird er bei der HSG I bekommen, um nicht nur seine Beinarbeit zu verbessern, jedoch wird das Trainerteam Asboe/Pape/Sack auch bei Jan Vogel behutsam alle Dinge angehen, um eine sukzessive Entwicklung durchlaufen zu können.
Die HSG-Familie freut sich sehr auf unseren zweiten „Turm“ und kann es kaum erwarten, Jan endlich im HSG-Trikot auflaufen zu sehen.
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