Donnerstag, 19 September 2019 12:42

HSG I: Starke Defensive reicht nicht aus!

Mit 19:20 verliert die HSG I ihre Auftaktpartie in der Landesligasaison 2019/2020 gegen den Oberligabsteiger TV Hüttenberg 2. Der Defensive kann man jedoch keinen Vorwurf machen, während im Angriff noch einiges an Arbeit für das Trainerteam Asboe/Pape/Sack wartet. „Mit so einer Offensivleistung wird es gegen jeden Landesligisten schwer“, musste auch HSG-Übungsleiter Sören Asboe nach der Niederlage eingestehen.
Man hatte sich viel vorgenommen, da man unbedingt erfolgreich in die neue Runde starten wollte. Einige Dinge funktionierten schon ganz ordentlich, jedoch wurde auch deutlich, an welchen Stellschrauben noch gedreht werden muss. Diese befanden sich nahezu ausschließlich in der Offensive, in der die HSG I über die komplette Spielzeit nicht wirklich in Tritt kommen sollte. Dabei begann die Begegnung verheißungsvoll für die Hausherren, die durch ihren Kapitän Marlon los Santos in der achten Minute mit 4:2 in Führung gehen konnte. Dieses Hoch hielt jedoch nicht lange an, da die Gäste immer besser in die Partie fanden und mit einem 4-Tore-Lauf beim 6:4 die Führung an sich rissen. Was in der Abwehr gut funktionierte, lief im Angriff schief. „Hinten haben wir sehr gut im Kollektiv gearbeitet und sobald eine Eins-gegen-Eins-Situation verloren ging, sprang direkt der nächste in die Presche. Vorne jedoch haben wir viel zu statisch agiert. Wenn wir mit zwei Kreisläufern gespielt haben, fand zu wenig Bewegung ohne Ball statt“, analysierte HSG-Trainer Sören Asboe. Dieser musste zusehen, wie der Bundesligaunterbau aus Hüttenberg bis zur Halbzeit die Führung auf 11:8 ausbaute und mit einem 3-Tore-Polster in die Kabine ging. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich Semmelroth, Schwellnus und Co. zu schläfrig und verpassten den Start in den zweiten Durchgang. Das „Handkäsedorf“ nutzte den Fehlstart der HSG l, um das Polster in der 37. Minuten auf 14:9 auszubauen. Eine erste Heimniederlage lag in der Luft, ehe die Gastgeber endlich den richtigen Gang fanden und mit vier Treffern in Folge auf 13:14 (43. Minute) verkürzten und somit die Partie keinesfalls kampflos aufgaben. Postwendende sollte jedoch die Reaktion der Gäste folgen, die mit einem Zwischensprint auf 18:14 in der 48. Minuten erhöhten, was einer kleinen Vorentscheidung gleichkam. In einem normalen Handballspiel wäre eine solche Führung zu diesem Zeitpunkt keinerlei Grund zur Besorgnis. Mit der Offensivleistung der HSG I an diesem Tag kam ein Vier-Tore-Rückstand jedoch einer Mammutaufgabe gleich, die am Ende nicht gemeistert werden konnte. „Es ist ärgerlich, zumal wir uns viel mehr vorgenommen haben. Mit der Abwehrleistung bin ich zufrieden, worauf wir in den kommenden Spielen aufbauen können. Im Angriff waren wir einfach zu harm- und mutlos und auch die Torhüterleistung war leider nicht die beste. Abschließend muss man sagen, dass Hüttenberg verdient gewonnen hat, jedoch werden wir diese Woche hart arbeiten, damit es beim nächsten Spiel besser läuft“, so das Resümee von Sören Asboe. Die nächste Aufgabe wird keinesfalls weniger attraktiv und packend, wenn es am Sonntag, dem 22. September zum Derby gegen die HSG Lumdatal geht.
HSG I: Dud, Brücher; Schwellnus (2), Mühlich, Semmelroth (4), Graf, Lindenthal, Schlapp (1), Piazzolla (3), Los Santos (2), Wenzel, Ziehm (4/1), Janecic (1), Vorgel (2).
Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Günther/Neukamp – Zeitstrafen: 8:6 in Minuten – Strafwürfe: 1/3 : 0/0.
Gelesen 133 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 19 September 2019 13:17

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