Dienstag, 03 Dezember 2019 08:17

HSG I: Bittere Derbyniederlage

Es sollte nicht sein! Die HSG l verliert gegen die TSF Heuchelheim mit 29:31 auch das nächste „4-Punkt-Spiel“ und belegt weiterhin den vorletzten Platz in der Landesliga Mitte. Dabei waren es Kleinigkeiten, die am Ende ausschlaggebend waren, dass die Gastgeber die Zähler in eigener Halle behalten.
Nach der Heimniederlage gegen den TuS Holzheim hatte man sich im HSG-Lager viel vorgenommen für das Lokalduell in Heuchelheim. Trotz aller Vorhaben wurde der Start verschlafen und nach neun Minuten liefen die Gäste schon einem 2:5-Rückstand hinterher. Dieser anfänglichen Nervosität trotzten Ziehmi, Schwelli und Co. aber, sodass nur fünf Minuten später beim 7:7 der Ausgleich hergestellt war. Von diesem Zeitpunkt an sollte sich ein packendes Derby entwickeln, dass nur noch auf Augenhöhe ablief. Auch wenn sich die Chancenverwertung im Laufe der ersten Hälfte verbesserte, vermochte die Spielgemeinschaft aus Lollar und Ruttershausen nicht die Führung zu erobern. Mit einem hauchdünnen Polster von einem Tor gingen die Hausherren demnach mit einem 13:12 in die Kabine. „Auch in der ersten Hälfte war schon eine spielerische Steigerung zum Holzheim-Spiel zu erkennen. Wir haben uns das Leben aber mit technischen Fehlern und der Chancenverwertung nicht ganz einfach gemacht“, resümierte HSG-Übungsleiter Sören Asboe.
Während im ersten Durchgang Marlon los Santos die Lebensversicherung in der HSG-Offensive war, fanden nach dem Seitenwechsel die beiden alten Haudegen Nico Piazzolla und Christian Ziehm ihr Wurfglück. Es war auch der grazile Nico Piazzolla, der wenige Sekunde nach Wiederanpfiff zum 13:13 ausglich und seine Farben in der 39. Minute zur 18:17-Führung verhalf. Bis in die Schlussphase entwickelte sich ein packender Krimi, der nichts für schwache Nerven war. Als Nikola Janecic in der 57. Minute das 28:27 erzielte, schien die HSG l auf die Siegerstraße abzubiegen. Die Gastgeber aus Heuchelheim schalteten jedoch nochmal einen Gang höher und setzten zum Überholmanöver an. „Wir kassieren dann eine dumme Zeitstrafe und fabrizieren im letzten Angriff einen technischen Fehler, sodass man von einer sehr unglücklichen Niederlage sprechen kann. Auch wenn ich den Torhütern noch nie speziell einen Vorwurf gemacht habe, komme ich heute nicht ganz dran vorbei. Unsere Torhüter haben ganz selten die Finger an den Ball bekommen und dann wird es schwierig für unsere Abwehr. Natürlich verlieren wir zu viele Eins-gegen-Eins-Duelle auf den Halbpositionen und sind auf der Mitte, wie so oft in der Saison, zu passiv. Aus dem Rückraum haben wir aber einfach zu viele Tore gefangen, wo man dann auch sagen muss, dass da irgendwann mal der Torwart rankommen muss“, so das Fazit von HSG-Trainer Sören Asboe.
Schiedsrichter: Glaab / Rudert – Zeitstrafen: 6:10 in Minuten – Strafwürfe: 1/1 : 1/1.
HSG l: Dud, Brücher; Schwellnus (1), Mühlich, Engel, Graf, Lindenthal, Fischer (1), Schlapp, Piazzolla (8), los Santos (8/1), Wenzel (3), Ziehm (6), Janecic (2).
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