Sonntag, 15 Dezember 2019 11:00

HSG I: Asboe hadert mit seinem Rückraum

Die HSG I muss auch das dritte Spiel in Folge abgeben. Im Derby zogen die Schützlinge vonTrainer Sören Asboe mit 20:25 gegen die HSG Linden den kürzeren. Insbesondere monierteAsboe die Leistung seiner Rückraumakteure, die über weite Strecken blass blieben.
Nach dem Auswärtssieg in Langenhain musste die HSG I zwei bittere Pillen gegen Holzheimund Heuchelheim schlucken und auch gegen die HSG Linden konnte nichts Zählbaresmitgenommen werden. Den Hauptpunkt hat HSG-Übungsleiter Sören Asboe schnellgefunden: „Man kann kein Spiel gewinnen, wenn man kein Tor aus dem Rückraum wirft. Dawaren wir einfach zu ineffektiv und haben zu viele technische Fehler produziert.“Nichtsdestotrotz muss man auch sagen, dass ein Unterschied zwischen Kellerkind undTopteam nicht sehr deutlich wurde. In der Anfangsphase legte besonders HSG-RechtsaußenDomenic Graf los wie die Feuerwehr. Mit 9 Toren war der Linkshänder am Ende auch klarder beste Torschütze seiner Farben und erwischte einen „Sahnetag“ gegen seinen ehemaligenVerein. Der Flügelflitzer strahlte nahezu bei jeder Ballannahme Torgefahr aus, was seineNebenleute im Rückraum jedoch leider vermissen ließen. Gegen die 3:2:1-Deckung der Gästetaten sich alle Rückraumakteure der HSG I sehr schwer und verzettelten sich immer wieder inEins-gegen-Eins-Aktionen. Wurde der Ball jedoch druckvoll durch die eigenen Reihen laufengelassen, fand die Spielgemeinschaft aus Lollar und Ruttershausen gute Lösungen gegen dieoffensive Abwehr der HSG Linden. Am Ende der ersten Hälfte mussten die Gastgeber miteiner 3-Tore-Hypothek den Gang in die Kabine antreten.
Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Bild der Partie nicht ändern. Während die HSGLinden in der Offensive kaum Probleme hatte sich gute Möglichkeiten zu erspielen, musstendie Hausherren sich jedes Tor hart erarbeiten. „Wenn man 25 Gegentore in eigener Hallekassiert, kann man der Abwehr keinen all zu großen Vorwurf machen. Trotzdem waren dieLücken in unserer Deckung zu groß und wir hatten auch keine Abstimmung“, bilanzierteSören Asboe und ergänzte: „Unsere Fehlerquote war zu hoch, uns fehlte das nötigeSelbstvertrauen und die Quote im Abschluss war zu niedrig. Alles Punkte, die wir uns vordem Spiel vorgenommen und nicht umgesetzt haben.“ Es waren sich demnach alle einig, dassdiese Partie verdient an die Gäste ging. Ein sehr positiver Punkt ist in einer Personalie zubenennen. Nach langwieriger Pause konnte Simon Semmelroth endlich wieder das HSG-Trikot überziehen und zeigte bei seinem Comeback, dass er der HSG I bei den kommendenAufgaben wieder eine wichtige Stütze sein kann.
Schiedsrichter: Häfner/Schmitt (Offenbach) - Zuschauer: 120 - Zeitstrafen: 4:8 in Minuten -Siebenmeter: 4/4 : 4/3.
HSG I: Anthes, Brücher; Schwellnus (2), Mühlich (1), Semmelroth (2), Engel, Graf (9),Lindenthal, Fischer, Schlapp, Piazolla (1), Los Santos (5/4), Ziehm, Janecic.
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