Samstag, 29 Februar 2020 12:17

HSG I: Überraschungsteam zu Gast

Wenn am Samstag (29.02.2020) der TV Idstein in der Sporthalle Lollar-Süd zu Gast sein wird, trifft der Vorletzte auf den Tabellenzweiten. Die Rollen scheinen demnach klar verteilt, jedoch möchte die HSG I dieser Rollenverteilung entgegenwirken. (Anpfiff: 19.00 Uhr)
Auch wenn die Mannen um Kapitän Marlon los Santos im letzten Spiel eine Derbyniederlage beim TSV Langgöns hinnehmen musste, machte diese Partie Mut. Besonders das kämpferische Element konnte man den Dragicevic-Schützlingen nicht abschreiben, jedoch sollte sich am Ende die individuelle Klasse der Langgönser durchsetzen. Gegen den TV Idstein möchte die HSG I sich das „Glück des Tüchtigen“ wieder erarbeiten und dann hoffentlich nicht mit leeren Händen dastehen. Wirft man einen Blick auf die Tabelle, scheint dieses Unterfangen zunächst recht unrealistisch. Schaut man etwas genauer hin, könnten die Gastgeber genau aus eben dieser Tabellensituation Hoffnung schöpfen. Der Turnverein aus Idstein hat das letzte Spiel vor ausverkaufter Halle und Fernsehübertragung gegen den TV Petterweil abgeben müssen. Somit sollte die Aufstiegsfrage beantwortet sein zu Gunsten der Petterweiler. Schon öfter kam es in unterschiedlichsten Ligen vor, dass nach solch einer Pleite die Luft ein wenig raus ist und das von tiefer angesiedelten Teams ausgenutzt wurde. Auf eben diesen Effekt muss die HSG I hoffen und kann sich diesen auch ein wenig erarbeiten. Das würde nur mit einer bedingungslosen Einstellung funktionieren, die von Kampf- und Siegeswillen geprägt sein muss. Schafft es die HSG I, eine solche Einstellung an den Tag zu legen und handballerisch auch an das Leistungsmaximum zu gelangen, ist ein Punktgewinn nicht auszuschließen. Eine Top-Leistung wird aber von Nöten sein, da Idstein als Aufsteiger auch qualitativ sehr gut aufgestellt ist. Mit Moritz Schubert besitzen die Mannen vom „Hexenturm“ einen der stärksten Rückraumrechten der Liga. Seine Wurfkraft muss die HSG I unter Kontrolle bekommen. Ungewohnt wird zudem sein, dass der TV Idstein meistens mit einem weiteren Linkshänder auf der Spielmacherposition spielt und somit mit drei Linkshändern aufläuft. Neben einer kompakten 6:0-Deckung und einem starke Umschaltverhalten kommen noch weitere Elemente hinzu, auf die HSG-Coach Dino Dragicevic seine Schützlinge einstellen muss. Es muss schon viel zusammenpassen bei der HSG I, jedoch hat sie schon in eigener Halle bewiesen, wie man einen starken Aufsteiger aus dem oberen Tabellendrittel schlägt.
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